Prag, Dom Perignon und Küchenbau
Von S.Ruthenberg,
20.12.2007,
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Es ist Weihnachten: Ein Blogeintrag von der Luckbox, wer hätte das gedacht? ![]()
Bei der EPT in Prag hatte ich die Ehre mein Zimmer mit Cort Kibler-Melby zu teilen. Cort ist auch einer der sicken Gamblern, die eigentlich jeden Müll um Geld spielen wollen und dann am besten um viel davon. Zwei Soulmates haben sich also gefunden, eingescheckt im Hilton Prag – ausgebucht! Nach ein bischen Rummosern in Form schlechtem Englisch meinerseits wurde uns dann ein Zimmer in der "Executive Etage" gegeben, LCD-TV, Nespressomaschine, Obstkorb … und eine Schlafcouch auf der nichtmal ich alleine Platz hatte. Also ab zur Rezeption und nach etwas Hin-und-Her wurde uns dann versprochen, dass uns ein Zustellbett ins Zimmer gestellt wird und wir morgen nach eienm neuen Raum fragen sollen. Das neue Zimmer war dann eher Economy Class, aber wenigstens hatten wir dann vernünftige Betten. Das Hilton ist und bleibt trotz 5 Sternen die beschissenste Hotelkette, die ich kenne.
Im Turnier selber hatte ich einen ziemlich schweren Tisch mit Andreas Krause, Marcel Baran, Johannes Strassmann, 2 bekannten Schweden erwischt und konnte meinen Stack nur mühselig aufbauen. In einer Hand raise ich in MP mit AQo und werde von Johannes auf dem Button und dem Big Blind gecallt. Der Flop kommt A65 mit 2 Kreuz, der Big Blind checkt und ich mache meine Contibet. Johannes callt, Big Blind folded. Soweit so gut: Auf dem Turn kommt eine weitere 6 und ich check-calle die Bet von Johannes. Auf dem River kommt dann die 5 in Kreuz an und ich checke zu Johannes der ziemlich schnell zu einer Fast-Potsize-Bet in Höhe von 5000 ansetzt (70% meines Stacks) und ich bin mir nicht sicher wo ich mit meiner Hand stehe. Nun habe ich Johannes ziemlich tricky eingeschätzt und bin davon ausgegangen, dass er auf dem Flop mit der 6 oder 5 floated oder sogar Two Pair oder ein Set slow spielt. Möglich ist natürlich auch der Flushdraw, der auf dem River angekommen ist. Die Chance, dass er an dieser Stelle einen puren Bluff macht (Pair of Aces würde er an dieser Stelle niemals so hoch und schnell betten), war ziemlich gering, sodass ich letztendlich schweren Herzens gefolded hab. Später sagt er mir, dass er T9o hatte und mich einfach auf dem Flop gefloated hat, um mir den Pot dann später zu klauen. Well done… grr ![]()
Später im Turnier habe ich dann noch einen großen Coinflip mit AKs gegen TT verloren, so dass mein Stack ziemlich dezimiert war. Gebusted bin ich im letzten Level des Tages als ich mit 12xBB auf dem Button gegen einen loosen Raiser reraise Allin mit 76s mache und der Small Blind mit Aces aufwacht. No improvement – busto:Allerdings kann ich mir nichts vorwerfen, da ich meiner Meinung nach ziemlich nah an meinem A-Game war, diszipliniert gespielt habe.
Am Abend gings dann noch mit Chris, Morris, Flo, Albi, Tobi, Sebastian, Daniel, Freddy, Cort in eine tschechische Bar wo wir wahrscheinlich die ganze Cocktailkarte ausprobiert haben.

Zum krönenden Abschluss wurde dann noch eine Flasche feinster Champagner bestellt, die freundlicherweise von der schnittigen Bedienung mit Liebe geöffnet wurde.

Gegen 12 waren die Mädels dann noch so nett zu YMCA zu tanzen und ihre Haut zu zeigen… I like!
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Nach der Reise wurde dann das Projekt: Wohnung wieder in Angriff genommen und eine Küche zusammengestellt. Mein Auge erkennt irgendwie bei solchen Sachen nicht, ob etwas gut oder schlecht aussieht, so dass mir meine Mutter tatkräftig zur Hilfe stand. Ich denke, dass ich mit dem Ergebnis zufrieden sein kann und darf die Lieferung Mitte Februar erwarten.
Abschliessend noch die obligatorische Werbung für Poker Matrix, dem Gemeinschaftsprojekt von Thomas Bihl, Katja Thater, Stephan Kalhammer, Michael Keiner und mir.

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